Rheuma entstehen nicht einfach so.
Viele Menschen, die zu mir kommen, haben bereits eine längere Geschichte hinter sich. Untersuchungen, Diagnosen, vielleicht auch verschiedene Behandlungsansätze. Und trotzdem bleibt oft dieses Gefühl:
Da ist noch mehr dahinter.
Denn so klar die körperliche Ebene auch ist, so wenig Raum bekommt oft eine andere Frage:
Was passiert eigentlich innerlich?
Was ist Rheuma aus körperlicher Sicht?
Rheuma ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen, die vor allem Gelenke, Muskeln und das Bindegewebe betreffen.
Häufig spielen Entzündungsprozesse eine Rolle, bei denen sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet.
Typische Faktoren können sein:
- genetische Veranlagung
- entzündliche Prozesse
- äußere Einflüsse
Und gleichzeitig lohnt es sich, auch hier eine zweite Ebene mit einzubeziehen.
Die mögliche seelische Ebene hinter Rheuma
IIn meiner Arbeit sehe ich immer wieder bestimmte innere Themen, die bei Menschen mit Rheuma eine Rolle spielen können.
Nicht als feste Ursache, sondern als mögliche Richtung.
Ein zentrales Thema ist oft: über einen langen Zeitraum funktionieren zu müssen
Das kann sich zeigen in:
- einem starken Pflichtgefühl
- dem Anspruch, durchhalten zu müssen
- wenig Raum für eigene Bedürfnisse
- dem Gefühl, immer weitermachen zu müssen
Nach außen wirkt vieles stabil.
Im Inneren entsteht oft Druck.
Zwischen Anpassung und fehlender Entlastung
Viele Betroffene beschreiben sich als Menschen, die:
- viel tragen
- Verantwortung übernehmen
- sich selbst wenig Pausen erlauben
- lange stark bleiben
Das Problem ist nicht die Stärke an sich.
Sondern das, was dabei auf Dauer keinen Raum bekommt.
Denn der Körper reagiert selten plötzlich. Er reagiert oft sehr leise am Anfang und wir dann immer lauter.
Kann Stress Rheuma begünstigen?
Stress ist nicht die alleinige die Ursache.
Aber das, was wir im Stress nicht wahrnehmen, nicht zulassen oder nicht verändern, kann über längere Zeit eine innere Anspannung erzeugen.
Vor allem dann, wenn:
- du dich ständig zusammenreißt
- deine Grenzen übergehst
- dich selbst zurückstellst
- oder das Gefühl hast, nicht aufhören zu dürfen
Der Körper wird sehr deutlich, wenn wir lange nicht hingehört haben und es unvermeidbar wird, so weiterzumachen, wie bisher.
Was könnte dein Körper dir damit zeigen?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.
Aber vielleicht spürst du beim Lesen:
- Wo gehe ich über meine eigenen Grenzen?
- Wo halte ich durch, obwohl ich eigentlich erschöpft bin?
- Wo erlaube ich mir keine echte Pause?
- Wo habe ich verlernt, auf mich selbst zu hören?
Veränderung beginnt nicht mit einer Lösung, sondern mit einem ehrlichen Blick.
Ein erster Impuls für dich
Du musst das nicht sofort verändern.
Aber du kannst beginnen, wahrzunehmen:
Was ist da eigentlich in mir?
Oft liegt genau darin der erste Schritt in Richtung Entlastung.
Wenn du tiefer einsteigen möchtest
Wenn du an einem Punkt in deinem Leben bist, an dem du dich deinen Symptomen, z.B. Rheuma hilflos ausgeliefert fühlst und nicht mehr wirklich weiter weißt, dann habe ich etwas für dich:
In meinem 0€-Impulsgeber „Wenn die Schulmedizin nicht mehr reicht…“ zeige ich dir die vier Schlüssel der „Inneren-Schlüssel-Methode“, die mir auf meinem Weg geholfen haben, zu erkennen, dass ich einen Einfluss auf mein Leben und meine Symptome habe und etwas nachhaltig verbessern kann.
Neben den 4 Schlüsseln beinhaltet das pdf Reflexionsfragen, die du genau auf dich und deine Situation anwenden kannst. Und wenn du dich nach dem Lesen ein Tick besser fühlst und wieder ein Licht am Ende des Tunnels siehst, ist ein großer Schritt gemacht.
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Alles Gute für dich, Ines
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Abklärung.
Bitte lass körperliche Symptome immer ärztlich untersuchen. Und gleichzeitig darfst du beginnen, auch die seelische Ebene mit einzubeziehen. Für mich ist es ein sowohl als auch, kein entweder oder.


